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Brandenburg weitet Waldbrandbeobachtung aus

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg baut in Zusammenarbeit mit Berliner Forsten die Waldbrandbekämpfung aus.

Mit den ersten Sonnentagen steigt auch die Waldbrandgefahr. Seit Anfang März werden in Brandenburg wieder täglich die Waldbrandgefahrenstufen für jeden Landkreis berechnet. Jetzt ist auch Berlin dabei.

Neue Kamera in Berlin

Um künftig auch die Berliner Wälder noch besser im Blick zu haben, wurde durch die Berliner Forsten auf dem Müggelberg eine eigene Kamera für die Waldbrandfrüherkennung installiert. Automatisiert erkennen und melden die Sensoren, wenn eine Rauchwolke über den Baumwipfeln aufsteigt. Der Landesbetrieb Forst Brandenburg und die Berliner Forsten arbeiten im Waldbrandschutz enger zusammen.

Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg

Im Land Brandenburg überwachen 105 Sensoren die Waldflächen und scannen im 6-Minuten-Takt die Waldfläche ab. Dieses Netzwerk an Sensoren wurde jetzt durch den neuen Sensor der Berliner Forsten ergänzt. Vom Müggelberg im Südosten von Berlin werden nicht nur die meisten Waldflächen von Berlin eingesehen. Der Blick geht auch über die Landesgrenze hinweg bis in die angrenzenden Brandenburger Wälder. Die Daten des Berliner Sensors werden durch den Landesbetrieb Forst Brandenburg in einer Zentrale in Eberswalde mit ausgewertet. Wird eine Rauchentwicklung erkannt, so geht die Alarmierung direkt an die zuständige Leitstelle. Die Leitstelle der Berliner Feuerwehr ist eingebunden. Brandenburg zählt zu den am meisten durch Waldbrand gefährdeten Regionen in Deutschland. In den Märkischen Wäldern hat es 2021 allein 157-mal gebrannt. Mehr als 43 Hektar wurden durch die Flammen geschädigt. 

Die täglich aktualisierten Waldbrandgefahrenstufen können auf der Internetseite des Landwirtschaftsministeriums Brandenburg abgerufen werden.

Foto: Ylvers/pixabay.com (Symbolbild)