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Deshalb fiel Anfang April Schnee

Anfang April kam es in Teilen Deutschlands zu heftigen Schneefällen. Doch ist Schnee im Frühjahr ungewöhnlich?

In einigen Regionen Deutschlands, vor allem im Südwesten, wunderten sich die Menschen am 2. April morgens über eine dichte Schneedecke. Regional wurden Temperaturen bis zu minus 15 Grad Celsius gemessen.

Schnee im April nicht ungewöhnlich

Schneefall im Frühjahr ist aber keineswegs ungewöhnlich. Auch im April des vergangenen Jahres schneite es. Schon 1980 wurde Chemnitz Ende April von einer 20 Zentimeter dicken Schneedecke überzogen, im Erzgebirge kam es damals zu einem regelrechten Wetterchaos.

Luftmassengrenze sorgte für Schnee und Regen

Verantwortlich für die Schneefälle vor knapp zwei Wochen war eine so genannte Luftmassengrenze. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wird als solche ein Gebiet bezeichnet, in dem zwei Luftmassen unterschiedlicher Temperatur oder Feuchte aufeinandertreffen und keine der beiden die andere verdrängen kann. Luftmassengrenzen sind typischerweise 20 bis 200 Kilometer breit. Sie entstehen, wenn eine Warmfront auf eine Kaltfront trifft. An der Luftmassengrenze entstehen große Niederschlagsmengen, da die Grenze oft stunden- oder sogar tagelang örtlich stabil bleibt, erklärt der DWD.

Die Niederschläge fielen teilweise als Starkregen. Kalte wandelte den Regen in Schnee um.

Foto: Myriams-Fotos/pixabay.com