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starkregen

Starkregen: Das passiert, wenn Pflanzen zu viel Wasser bekommen

Ernteschäden durch Starkregen: Zu wenig Regen schadet den Pflanzen, aber auch zu viele und heftige Niederschläge.

  • Länger andauernder Starkregen schädigt Pflanzen
  • Die Wurzeln bekommen zu wenig Sauerstoff
  • Darüber hinaus kann der Acker nicht befahren werden
  • Starkregenereignisse werden sich durch den Klimawandel häufen

Bei zu wenig Regen trocknen Böden aus. Das schadet den Pflanzen, es kommt zu Ernteverlusten. Doch auch zu viel Niederschlag ist kontraproduktiv. Was Pflanzen brauchen, ist leichter gleichmäßiger Landregen in gewissen Abständen. Wenn es stark regnet und das tage- oder sogar wochenlang, wird der Boden zu viel mit Wasser gesättigt. Die Folge ist, dass die Wurzeln zu wenig Sauerstoff bekommen und das Wurzelsystem geschädigt wird. Es kommt zu Wachstumsstockungen, Reifeverzögerungen und Vergilbungen. Im schlimmsten Fall sterben Pflanzen ab. Auch Schadorganismen haben ein leichteres Spiel.

Der Acker kann nicht befahren werden

Ein anderes Problem bei nassen Böden ist, dass der Acker nicht befahren werden kann.  Wenn der nasse Acker mit Landmaschinen befahren wird, kann es bei der Aussaat, der Pflege und der Ernte der Pflanzen zu Schäden kommen

Starkregen wird sich häufen

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sind häufiger werdende Starkregenereignisse eine Folge des Klimawandels. In einer so genannten Attributionsstudie hat ein internationales Forschungsteam festgestellt, dass sich durch die Erderwärmung die Wahrscheinlichkeit von schweren Überschwemmungen um das 1,2 bis 9-fache erhöhen wird. Die Intensität von Niederschlägen hat sich laut den Wissenschaftlern bereits um 3 bis 19 Prozent erhöht. 

Laut der Schweizer Klimaforscherin Sonia Seneviratne gibt es für das Phänomen einen einfachen Grund, wie sie in einem Interview mit Zeit Online erklärte: Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Deshalb regnet es auf einem wärmeren Planeten intensiver.

Foto: Didgeman/Pixabay.com