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Wälder: Große Schäden durch Wetter und Schädlinge

Die vergangenen extrem trockenen Jahre setzten den Wäldern zu, eine Besserung ist derzeit nicht in Sicht. Die Bundesregierung fördert Wiederaufpflanzung und Prävention.

Stürme, Dürre, Waldbrände haben 2018 und 2019 gravierende Schäden in den Wäldern verursacht. Dazu kam der Borkenkäferbefall. Das Bundeslandwirtschaftsministerium befürchtet, dass auch das Jahr 2020 dem Wald immens zusetzt. Obwohl es Anfang des Jahres vermehrt geregnet hat, waren die vergangenen Wochen von langen Trockenphasen geprägt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet zwar 2020 mit durchschnittlichen Niederschlägen, dennoch ist bereits jetzt absehbar: Der hohe Schädlingsbefall aus dem Vorjahr und die unvollständige Aufarbeitung von Schadholz angesichts schlechter Holzabsatzmöglichkeiten führen zu einem hohen Risiko weiterer Schäden.

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Ackerpflanzen kamen relativ gut durch den Winter

Die milde Witterung und Regen sorgten dafür, dass Ackerpflanzen den Winter gut überstanden. Dennoch bereitet die anhaltende Trockenheit Sorgen.

Der vergangene Winter war durch milde Temperaturen und wenig Niederschläge in den letzten Monaten des Jahres 2019 gekennzeichnet. Das hatte Einfluss auf die Entwicklung der Ackerpflanzen. Die Vegetation konnte keine echte Vegetationsruhe erreichen. Schon im Februar zeigten sich die ersten Frühlingsanzeichen. Andererseits kam es dadurch auch nicht zu Auswinterungsschäden und die Kulturen konnten die schwierigen Aussaatbedingungen im Herbst wieder ausgleichen. Das geht aus der Bestandsaufnahme der Ackerkulturen des Landwirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern hervor.

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COVID-19: Bremst der Sommer die Ausbreitung?

Die Auswirkungen unterschiedlicher Temperaturen auf das Coronavirus COVID-19 sind noch nicht endgültig erforscht. Wissenschaftler haben unterschiedliche Theorien.

Das Coronavirus COVID-19 ist im Dezember 2019 in der chinesischen Millionenstadt Wuhan ausgebrochen und hat sich danach über nahezu die ganze Welt ausgebreitet. Das Virus war bis dahin unbekannt. Auch für Wissenschaftler ist das Virus Neuland, deshalb ist noch vieles unklar. Ein Thema ist die Frage, wie COVID-19 auf Temperaturen reagiert.

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Stoppt der Coronavirus den Klimawandel?

Europa steht fast still. Ob sich der Coronavirus positiv auf das Klima auswirkt, darüber sind sich Experten uneinig.

Die weitere Ausbreitung des Coronavirus hat in ganz Europa und in anderen Kontinenten ein Shutdown zur Folge: Nichts geht mehr. Airlines stellen den Betrieb ein, Industriebetriebe produzieren nicht mehr, Menschen bleiben zuhause. Man könnte davon ausgehen, dass dies positive Auswirkungen auf den Klimaschutz habe. Prognosen von Experten gehen dabei auseinander.

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Klimawandel: Treibhausgasemissionen gehen weiter zurück

Die Treibhausgasemissionen gingen 2019 um 6,3 Prozent zurück. Rückgänge meldet das Bundesumweltamt etwa im Energiesektor und in der Landwirtschaft.

In Deutschland wurden 2019 rund 805 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – rund 54 Millionen Tonnen oder 6,3 Prozent weniger als 2018. Das zeigt die vorläufige Treibhausgas-Bilanz des Umweltbundesamtes (UBA). Damit setze sich der positive Trend des Vorjahres auch 2019 fort, so das UBA. Mit Ausnahme des globalen Krisenjahres 2009 ist die Minderung der Treibhausgasemissionen im Jahr 2019 der größte jährliche Rückgang seit 1990. Die größten Fortschritte gab es in der Energiewirtschaft. Gründe für diese Entwicklung seien die erfolgreiche Reform des europäischen Emissionshandels, der niedrige Gaspreis, der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie sowie die Abschaltung erster Kohlekraftwerke. Im Vergleich zu 1990 sanken die Emissionen in Deutschland um 35,7 Prozent. Bis 2030 will Deutschland seine Emissionen laut Klimaschutzgesetz um mindestens 55 Prozent mindern.

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Deshalb kam im Februar so viel Saharastaub nach Deutschland

Dass es in Deutschland Saharastaub regnet, ist nichts Ungewöhnliches. Warum dieses Mal mehr Sand nach Europa transportiert wurde, hat einen Grund.

Im Februar wurde Saharasand über Luftmassen von Afrika nach Europa bis nach Deutschland transportiert. Am 29. Februar kam er als Niederschlag über Leipzig runter. Im Mittelalter nannte man das Phänomen “Blutregen”, weil der Saharastaub viel Eisen enthält und dadurch rötlich schimmert. 

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Klima: Zum ersten Mal kein Eiswein in Deutschland

Durch das veränderte Klima konnte 2019 zum ersten Mal kein einziger deutscher Winzer Eiswein produzieren.

Das Klima verändert sich: Der Weinjahrgang 2019 wird in die Geschichte eingehen. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilte, konnte 2019 kein einziger deutscher Winzer Eiswein einfahren. „Aufgrund des milden Winters wurde soweit uns bekannt ist in keinem deutschen Weinbaugebiet die für eine Eisweinlese erforderliche Mindesttemperatur von minus sieben Grad Celsius erreicht”, sagte Ernst Büscher vom DWI. “Und die kommenden Tage lassen ebenfalls keine frostigen Nächte mehr erwarten.” Die Eisweinproduktion war in den vergangenen Jahren schon nicht mehr optimal. 2017 etwa konnten bundesweit nur sieben Erzeuger Eiswein ernten.

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Agrophotovoltaik: Rechtliche Hürde steht im Weg

Flächen mit Agrophotovoltaik doppelt zu nutzen – Bewirtschaftung und Stromerzeugung – klingt erst einmal verlockend. Doch eine Verordnung verbietet das.

Agrophotovoltaik (APV) ist eine relativ junge Form der Photovoltaik. Während bei der Installation von herkömmlichen Solarmodulen auf zum Beispiel Grünland eine andere Nutzung nicht möglich ist, erlaubt Agro-PV eine Doppelnutzung – landwirtschaftliche Nutzung und Stromerzeugung. Es gibt zwei Möglichkeiten für APV-Anlagen: Vertikale erlauben, mit Maschinen dazwischen zu arbeiten oder etwa Nutztiere weiden zu lassen. Bei horizontalen Modulen in einigen Metern Höhe ist die Bewirtschaftung darunter möglich. Ein zusätzlicher entscheidender Vorteil der horizontalen Variante ist, dass der Pflanzenbestand vor zu viel Sonneneinstrahlung sowie vor etwa Starkregen oder Hagel geschützt ist.

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Klimawandel: Sibirien schmilzt und die Welt mit

Wissenschaftler warnen vor einem Dominoeffekt: Wegen des Klimawandels schmilzt der globale Permafrost. Dadurch werden immense Mengen CO2 freigesetzt.

In weiten Teilen Sibiriens ist der Boden bis in große Tiefen ganzjährig gefroren. Man spricht vom sogenannten Permafrost. Fast zwei Drittel des russischen Bodens befinden sich in diesem Zustand – noch! Wie das landwirtschaftliche Informationszentrum Proplanta unter Berufung auf die Deutsche Presseagentur dpa berichtet, taut der Boden aufgrund des Klimawandels auf. Und nicht nur das: Der Tauprozess könnte sich weltweit auf das Klima auswirken.

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Orkan “Sabine”: Geringere Schäden als befürchtet

Dass Orkan “Sabine” in den Wäldern weniger Schäden anrichtete als erwartet, hat einen Grund.

Das Orkantief “Sabine” hat geringere Schäden angerichtet als befürchtet, zumindest was die Forstwirtschaft betrifft und im Vergleich zum Orkan “Kyrill” im Jahr 2007. Das meldet Wald und Holz NRW. Die Bilanz der anderen Bundesländer fällt ähnlich aus.Mehr