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Sachsen: Mit neuen Fruchtarten und pfluglos gegen die Trockenheit

Das sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie testet Fruchtarten, die mit dem Klimawandel zurechtkommen könnten.

Die längeren und intensiveren Trockenperioden in Sachsen verlangen Maßnahmen, die das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) jetzt umsetzt. Wie das landwirtschaftliche Informationsportal Proplanta berichtet, wirbt das LfULG einerseits für die in Sachsen ohnehin schon weit verbreitete pfluglose Bodenbearbeitung, andererseits testet es neue Fruchtarten.

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Agri-PV: Vier Prozent der Agrarflächen würden Deutschland mit Strom versorgen

Agri-PV ist eine Chance für das Klima und die Landwirte. Forscher sind bei Feldversuchen einen großen Schritt zur Praxisreife weitergekommen.

Photovoltaik gilt als Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel. Dabei bieten sich landwirtschaftliche Flächen an. Um die Entscheidung zwischen Stromerzeugung und landwirtschaftlicher Nutzung zu vermeiden, wurde vor einigen Jahren die sogenannte Agri-Photovoltaik (Agri-PV) entwickelt – eine Fläche, zwei Nutzungen. Solarmodule auf „Stelzen” ermöglichen die Bewirtschaftung darunter. Wie die Universität Hohenheim und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE  jetzt berechnet und in einem Themensteckbrief veröffentlicht haben, würden vier Prozent der Agrarflächen in Deutschland ausreichen, um das Land mit Strom zu versorgen.

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Rückkehr der Kraniche: Maßnahmen gegen Fressschäden

Ab Ende Februar kehren die Kraniche aus dem Süden nach Nordeuropa zurück. Bei ihren Rastpausen bedienen sich die großen Tiere auch an Saatflächen. Ein einfaches Mittel hilft gegen Schäden.

Die Rückkehr der Kraniche aus Südeuropa und Nordafrika hat begonnen. Die großen Vögel brauchen auf ihrer Reise Unmengen an Futter und haben es vor allem auf die Maissaat abgesehen. Die Aussaat beginnt durch das milde Klima oft schon im März. Da Kraniche bis in den April hinein fliegen, überschneidet sich der Zeitraum. Das gemeinnützige Unternehmen „Kranichschutz Deutschland“ empfiehlt als probates Mittel gegen Fressschäden sogenannte Ablenkungsfütterungen.

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Gesunder Boden: Wichtig für Klima und Welternährung

Gesunde Böden sind sowohl für das Klima als auch für die Eindämmung des Welthungers von enormer Bedeutung. Zu dem Ergebnis kamen die Teilnehmer des Global Forum for Food and Agriculture.

Beim Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) stand in diesem Jahr die Rolle von Böden zur Bewältigung der globalen Herausforderungen unserer Zeit im Mittelpunkt. Das Fazit der 80 Agrarministerinnen und -minister sowie Vertretern von internationalen Organisationen: Gesunde Böden sind der Schlüssel zu ausreichend sicheren und gesunden Lebensmitteln, zur Anpassung an den Klimawandel und zum Erhalt der biologischen Vielfalt.

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Starkregen: So können Bodenerosionen vermieden werden

Starkregen kann nicht nur durch Überschwemmungen große Schäden anrichten, sondern auch durch Bodenerosionen. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie informiert über Gegenmaßnahmen.

Durch den Klimawandel kommt es häufiger zu Starkregenereignissen. Wenn in kurzer Zeit viel Regen fällt, entsteht nicht nur eine Gefahr durch Überflutungen, sondern auch durch Bodenabtrag an Hängen. Dabei schwemmt der Starkregen enorme Mengen an fruchtbarem Ackerboden in Siedlungen. Große Schäden für die Landwirtschaft sowie Hausbesitzer lassen sich allerdings durch angepasste Bewirtschaftung vermeiden.

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Feldbrände: Maßnahmen zur Vorbeugung

Feldbrände vernichten nicht nur Ernten, sie können auch auf Ortschaften übergreifen. Das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern gibt Tipps zur Prävention.

Aufgrund der Trockenheit steigt bundesweit die Gefahr von Feldbränden. In Mecklenburg-Vorpommern entstanden alleine an einem Wochenende im Juli Schäden von 700.000 Euro. Landwirtschaftsminister Till Backhaus ruft Landwirte zu besonderer Vorsicht und gewissenhafter Beachtung des vorbeugenden Brandschutzes auf.

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Abgetrocknete Äcker lassen Gefahr für Sandstürme und Dürre steigen

Das Agrarministerium beobachtet die Situation auf Mecklenburg-Vorpommerns Äckern besorgt.

In Mecklenburg-Vorpommern wurden in letzter Zeit erneut punktuell Sandstürme beobachtet. Das hat das Agrarministerium dazu veranlasst, auf das Problem und dessen Ursachen hinzuweisen. Laut Landwirtschaftsminister Till Backhaus zeigt das, dass die oberen Bodenschichten der Äcker durch die geringen Niederschläge, die hohe Sonneneinstrahlung und die starken Winde im April teilweise schon wieder deutlich ausgetrocknet sind. „Landwirte berichten von Anzeichen beginnenden Trockenstresses. Punktuell ist die Situation ins­besondere für den Ökolandbau und auf Sandböden besorgniserregend”, so Backhaus. “Insgesamt jedoch schätzen wir die Lage noch nicht so problematisch ein. Ende Mai werden wir die Situation betreffs Wasser in den oberen Boden­schichten neu bewerten”, kündigte der Minister an. Dann werde man eventuell die 2018 ins Leben gerufene Dürre-AG reaktivieren.

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Trockenheit: Auch 2020 zu wenig Regen

Auch wenn es in diesem Jahr Regenperioden gab, haben die Landwirte mit Trockenheit zu kämpfen.

Die Jahre 2018 und 2019 waren viel zu trocken und hatten für Landwirte teilweise katastrophale Auswirkungen. Obwohl es im Sommer dieses Jahres vielfach wechselhaft war, waren ausgetrocknete Böden erneut ein großes Thema. Ursache der Trockenheit war laut Deutschem Wetterdienst (DWD) das sehr niederschlagsarme Frühjahr. Es brachte nur etwa die Hälfte der üblichen Regenmenge und war damit das sechsttrockenste seit Aufzeichnungsbeginn 1881. Der Sommer erreichte dann zwar im Bundesdurchschnitt fast das vieljährige Niederschlagsmittel, konnte damit aber das Bodenwasserdefizit kaum verringern. 

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Klimawandel: Bundesregierung passt Agrarwirtschaft an

Die Bundesregierung treibt die Anpassung der Land- und Forstwirtschaft an den Klimawandel voran.

Die Bundesregierung hat den zweiten Fortschrittsbericht der „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ vorgelegt. Den Teil, der die Landwirtschaft betrifft, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) ausgearbeitet. Gerade die Land- und Forstwirtschaft leidet drastisch unter dem schnellen Klimawandel. „Zu einer vorsorgenden Klimapolitik zählt neben einem konsequenten Klimaschutz auch eine umfassende Klimaanpassung. Und das im Zeitraffer“, so Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Unterstützung für unsere Land- und Forstwirtschaft sei nötig, weil sie besonders betroffen sind von den Auswirkungen des Klimawandels. „Wenn unsere Land- und Forstwirte, unsere Teichwirte und Fischer ihre Lebensgrundlage verlieren, dann verlieren wir alle regional erzeugte, qualitativ hochwertige Nahrungsmittel und Rohstoffe“, warnt die Bundesministerin.

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Klimawandel: Wie sich Kleinstlebewesen im Boden verändern

Durch den Klimawandel und Bewirtschaftung verändern sich die für den Boden wichtigen Kleinstlebewesen.

Kleinstlebewesen sind für die Bodengesundheit und somit für den Ackerbau extrem wichtig. Sie erhalten das Ökosystem. Doch durch den Klimawandel wird dieses empfindlich gestört: Die Tierchen verändern sich. Das haben Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) festgestellt. Einen weiteren Grund sehen die Wissenschaftler in der intensiven Bewirtschaftung.

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