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Sachsen: Mit neuen Fruchtarten und pfluglos gegen die Trockenheit

Das sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie testet Fruchtarten, die mit dem Klimawandel zurechtkommen könnten.

Die längeren und intensiveren Trockenperioden in Sachsen verlangen Maßnahmen, die das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) jetzt umsetzt. Wie das landwirtschaftliche Informationsportal Proplanta berichtet, wirbt das LfULG einerseits für die in Sachsen ohnehin schon weit verbreitete pfluglose Bodenbearbeitung, andererseits testet es neue Fruchtarten.

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Saharastaub: Wie Pflanzen auch in Europa profitieren

Vom Saharastaub profitieren Pflanzen, während er für Photovoltaikanlagen ein Problem ist.

Einige Tage war Deutschland in einen gelblichen bis orangefarbenen Sepia-Ton gehüllt. Der Grund: Sand aus der Sahara erreichte Mitteleuropa. Das Phänomen ist aber nicht nur beeindruckend, sondern auch nützlich. Die Sahara ist die größte Wüste der Welt. Die Feinen Sandpartikel gelangen nicht nur nach Europa, sondern bis nach Südamerika. Saharastaub beinhaltet wichtigen Dünger für den Amazonas-Regenwald.

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Solargewächshäuser: Hochwertiges Gemüse und Klimaschutz

Solargewächshäuser basieren nicht auf Photovoltaik. Die Sonnenstrahlen werden direkt genutzt.

Die Küstenregion Südspaniens zählt mit mehr als 3.000 Sonnenstunden im Jahr zu den sonnenreichsten Regionen Europas. Von dieser naturgegebenen Ressource profitieren die dort ansässigen Landwirte beim Obst- und Gemüseanbau in den Solargewächshäusern. Dabei nutzen sie umweltfreundliche Anbaumethoden und fördern ressourcenschonende Technologien in der spanischen Landwirtschaft.

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Trockenheit: Auch 2020 zu wenig Regen

Auch wenn es in diesem Jahr Regenperioden gab, haben die Landwirte mit Trockenheit zu kämpfen.

Die Jahre 2018 und 2019 waren viel zu trocken und hatten für Landwirte teilweise katastrophale Auswirkungen. Obwohl es im Sommer dieses Jahres vielfach wechselhaft war, waren ausgetrocknete Böden erneut ein großes Thema. Ursache der Trockenheit war laut Deutschem Wetterdienst (DWD) das sehr niederschlagsarme Frühjahr. Es brachte nur etwa die Hälfte der üblichen Regenmenge und war damit das sechsttrockenste seit Aufzeichnungsbeginn 1881. Der Sommer erreichte dann zwar im Bundesdurchschnitt fast das vieljährige Niederschlagsmittel, konnte damit aber das Bodenwasserdefizit kaum verringern. 

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Klimawandel: Bundesregierung passt Agrarwirtschaft an

Die Bundesregierung treibt die Anpassung der Land- und Forstwirtschaft an den Klimawandel voran.

Die Bundesregierung hat den zweiten Fortschrittsbericht der „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ vorgelegt. Den Teil, der die Landwirtschaft betrifft, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) ausgearbeitet. Gerade die Land- und Forstwirtschaft leidet drastisch unter dem schnellen Klimawandel. „Zu einer vorsorgenden Klimapolitik zählt neben einem konsequenten Klimaschutz auch eine umfassende Klimaanpassung. Und das im Zeitraffer“, so Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Unterstützung für unsere Land- und Forstwirtschaft sei nötig, weil sie besonders betroffen sind von den Auswirkungen des Klimawandels. „Wenn unsere Land- und Forstwirte, unsere Teichwirte und Fischer ihre Lebensgrundlage verlieren, dann verlieren wir alle regional erzeugte, qualitativ hochwertige Nahrungsmittel und Rohstoffe“, warnt die Bundesministerin.

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Studie: Nicht alle Pflanzen passen sich dem Klimawandel an

Ein Forscherteam hat zehn Jahre lang die Anpassung an den Klimawandel von Kreuzblütlern beobachtet. Die Wissenschaftler sind zu einem aus ihrer Sicht überraschenden Ergebnis gekommen.

Eine Pflanzenart kann sich im Laufe der Evolution weiterentwickeln und ihren Umgang mit Wassermangel an neue Umweltbedingungen anpassen. Das ist das Ergebnis einer Langzeitstudie der Universität Tübingen zusammen mit Wissenschaftlern aus Münster und Hildesheim sowie der renommierten Professorin Juliette de Meaux von der Universität Köln. Doch nicht alle Pflanzen reagieren gleich auf den Klimawandel.

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Ackerbau: Bodenerosionen – die unterschätzte Gefahr?

Durch häufige Starkregenereignisse geht wertvolles Ackerland verloren. Darauf weist das Umweltbundesamt hin. Eine schwerwiegende Folge des Klimawandels für den Ackerbau.

Neben Dürre bedeuten Starkregenereignisse eine große Gefahr für den Ackerbau. Häufiger, kurzer und heftiger Regen ist eine Auswirkung des Klimawandels. Gleichmäßiger Landregen, den die Landwirtschaft so nötig bräuchte, gibt es kaum noch. Starker Regen drückt nicht nur Pflanzen nieder und macht sie unbrauchbar. Auch der Boden selbst ist gefährdet. Das Umweltbundesamt (UBA) weist in einem aktuellen Beitrag auf die Gefahren der Bodenerosionen hin. Wenn starke Regenfälle oder stürmischer Wind auf den nackten Ackerboden treffen, geraten die Bodenteilchen in Bewegung. Sie können hangabwärts oder durch die offene Landschaft über längere Distanzen transportiert werden. Die Folge sei der Verlust von fruchtbarem Boden, so das UBA.

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Trockenheit: Lösungen gegen die Folgen von Dürre

Vier Forscher präsentieren Lösungsansätze gegen die Folgen von immer häufiger auftretender Trockenheit.

Auch die erste Jahreshälfte 2020 begann laut Deutschem Wetterdienst (DWD) deutlich zu warm. Wetterextreme wie Dürren werden zu einem riesigen Problem für die Landwirtschaft. Lösungsansätze gegen die Folgen von Trockenheit haben Wissenschaftler im Rahmen des “Wissenschaftsjahres 2020/2021 – Bioökonomie” zusammengefasst.

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Pflanzen: Künftig erhöhte Spätfrostgefahr

Wissenschaftler gehen von einer erhöhten Spätfrostgefahr für Pflanzen aus. Grund ist der frühere Vegetationsbeginn.

Milde Winter und später Vegetationsbeginn haben zugenommen. Auch dieses Jahr führten vergleichsweise hohe Temperaturen zu einer beschleunigten Pflanzenentwicklung. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum Geesthacht haben die Entwicklung in Norddeutschland untersucht. Der Beginn der Vegetation hat sich in der untersuchten Region Norddeutschland in den vergangenen Jahrzehnten von Ende März auf Ende Februar verschoben. Die Forscher sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Pflanzen nach milden Wintern besonders frostempfindlich sind.

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Ackerpflanzen kamen relativ gut durch den Winter

Die milde Witterung und Regen sorgten dafür, dass Ackerpflanzen den Winter gut überstanden. Dennoch bereitet die anhaltende Trockenheit Sorgen.

Der vergangene Winter war durch milde Temperaturen und wenig Niederschläge in den letzten Monaten des Jahres 2019 gekennzeichnet. Das hatte Einfluss auf die Entwicklung der Ackerpflanzen. Die Vegetation konnte keine echte Vegetationsruhe erreichen. Schon im Februar zeigten sich die ersten Frühlingsanzeichen. Andererseits kam es dadurch auch nicht zu Auswinterungsschäden und die Kulturen konnten die schwierigen Aussaatbedingungen im Herbst wieder ausgleichen. Das geht aus der Bestandsaufnahme der Ackerkulturen des Landwirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern hervor.

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