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Klimawandel: Bundesregierung passt Agrarwirtschaft an

Die Bundesregierung treibt die Anpassung der Land- und Forstwirtschaft an den Klimawandel voran.

Die Bundesregierung hat den zweiten Fortschrittsbericht der „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ vorgelegt. Den Teil, der die Landwirtschaft betrifft, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) ausgearbeitet. Gerade die Land- und Forstwirtschaft leidet drastisch unter dem schnellen Klimawandel. „Zu einer vorsorgenden Klimapolitik zählt neben einem konsequenten Klimaschutz auch eine umfassende Klimaanpassung. Und das im Zeitraffer“, so Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Unterstützung für unsere Land- und Forstwirtschaft sei nötig, weil sie besonders betroffen sind von den Auswirkungen des Klimawandels. „Wenn unsere Land- und Forstwirte, unsere Teichwirte und Fischer ihre Lebensgrundlage verlieren, dann verlieren wir alle regional erzeugte, qualitativ hochwertige Nahrungsmittel und Rohstoffe“, warnt die Bundesministerin.

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Trockenheit: Futtergewinnung auf Vorrangflächen soll erneut möglich sein

Wegen der anhaltenden Trockenheit soll auch dieses Jahr die Futtergewinnung auf Ökologischen Vorrangflächen genehmigt werden.

Trotz vereinzeltem Regen ist die Lage für die Landwirtschaft auch in diesem Jahr angespannt. Da die Ernten aufgrund der Trockenheit in den Jahren 2018 und 2019 sehr knapp ausgefallen sind, ist auch dieses Jahr das Futter für die Tiere knapp. Um in dieser Lage die Landwirte zu unterstützen, plant Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner eine Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung und eine Änderung der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung.

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Grünland: Schlechtere Qualität durch Treibhausgase

Hessische Wissenschaftler untersuchen in einer Langzeitstudie die Auswirkungen von CO2 auf Grünland.

Wissenschaftler der Umweltbeobachtungs- und Klimafolgenforschungsstation Linden (UKL) gehen der Frage nach, wie sich Grünland im Klimawandel in den nächsten Jahrzehnten entwickelt. Die wissenschaftliche Einrichtung ist Teil der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 1998 läuft dort das Freiland-Experiment „Free Air Carbon Dioxide Enrichment (FACE)“. Dabei werden Pflanzen einer erhöhten CO2-Konzentration ausgesetzt, wie sie für Mitte dieses Jahrhunderts in unserer Umgebungsluft zu erwarten ist. So kann bereits jetzt beobachtet werden, wie diese und andere Organismen im Grünland auf die fortschreitende Erhöhung der Treibhausgasemissionen reagieren. 

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